Autonomes Fahren

Mercedes-Benz ist Vorreiter auf dem Gebiet des Autonomen Fahrens.

Forschungsfahrzeuge sind bereits selbständig unterwegs. Noch sind jedoch gesellschaftliche und juristische Aspekte zu klären.

Prototypen wie die Mercedes-Benz S-Klasse S 500 INTELLIGENT DRIVE, der F015 Luxury in Motion oder der Future Truck 2025 beweisen, dass die technischen Voraussetzungen für das autonome Fahren vorhanden sind. Und mehr noch: Mit dem Freightliner Inspiration Truck in Nevada (USA) und einem serienmäßigen Mercedes-Benz Actros in Deutschland haben wir unter Beweis gestellt, dass unser intelligentes System Highway Pilot schon heute reif ist für Autonomes Fahren auf öffentlichen Straßen.

Die notwendigen Sensoren und Kameras werden längst auch in Serienfahrzeugen eingesetzt und nehmen dem Fahrer immer mehr Aufgaben ab. Im Mittelpunkt der Diskussion steht daher nicht mehr die Frage, ob die Technik hält, was sie verspricht, sondern, ob der Mensch will, was die Technik kann. Und ob Gesellschaft und Rechtsprechung für diese „Revolution der Automobilität“ bereit sind.

Bei der Personenbeförderung sorgt autonomes Fahren vor allem für mehr Sicherheit, mehr Komfort und mehr Mobilität. Wie ein autonom fahrender Mercedes-Benz zukünftig aussehen kann, zeigt ein eigens für diesen Zweck konzipiertes Forschungsfahrzeug: der F 015 Luxury in Motion. Wir sind überzeugt, dass das Auto mehr als nur ein Transportmittel sein kann: Es wird zum privaten Rückzugsraum, der mehr Freiheit bietet. Denn durch das autonome Fahren können wir die Zeit unterwegs so nutzen, wie wir es wollen. Natürlich haben wir diesen Rückzugsraum so gestaltet, dass er der Marke Mercedes-Benz gerecht wird.

Vorteile durch autonomes fahren auch im Gütertransport.

Mehr Effizienz: Durch den gleichmäßigeren Verkehrsfluss sinken Kraftstoffverbrauch und Emissionen. Bessere Abstimmung aller Abläufe: Dank der Verbindung mit Telematik-Lösungen für Flotten können Routen und Touren sowie Diagnose- und Wartungsarbeiten noch besser geplant werden. Und was ändert sich für die Fahrer? Zum einen verringert sich der Termindruck. Denn wenn alle Partner in Echtzeit über den Fahrtverlauf informiert sind, gibt es keinen Grund, sich für eine Verspätung zu rechtfertigen. Zum anderen können sie auf monotonen Strecken „das Steuer abgeben“. Wer sich nun einen schlafenden Menschen in einem fahrenden Lkw vorstellt, liegt jedoch falsch. Der Fahrer ist ein wichtiger Teil des Systems. Er muss in bestimmten Verkehrssituationen, etwa auf Autobahnen und Landstraßen, im Stadtverkehr sowie beim Ankoppeln von Aufliegern und bei Auslieferungen die Kontrolle über den Lkw behalten.

Solche Veränderungen bringt die autonome Mobilität mit sich. Und daran sind häufig viele Akteure beteiligt. Psychologische Barrieren müssen ebenso überwunden wie eine gesellschaftliche Akzeptanz geschaffen werden. Dazu ist eine sichere gesetzliche Basis über Ländergrenzen hinweg notwendig, die den autonomen Verkehr regelt, aber auch Fragen der Verantwortlichkeit im Falle eines Unfalles abdeckt.