Mercedes-Benz

Ohne Vertrauen geht gar nichts.

24. August 2020

In Nierstein und Oppenheim sorgen ganz selbstverständlich Freiwillige wie Michael März in der lokalen Feuerwehr für Sicherheit.

Die Steillage des Roten Hangs über Nierstein in Rheinhessen verdankt ihren Namen einer mächtigen Bodenerosion vor 280 Millionen Jahren, bei der Eisenverbindungen, Ton- und Sandstein unter hohem Druck zusammengepresst wurden. So entstand das charakteristische Terroir – Grundlage für den Weinbau, der hier seit vielen Jahrhunderten die Landschaft prägt. Die Porosität des Gesteins lässt die Weinreben ungewöhnlich tief wurzeln, sodass sie besondere Eigenschaften entwickeln. Genau wie viele Menschen hier. Einer von ihnen ist der ehrenamtliche stellvertretende Kreisfeuerwehrinspektor Michael März.

Jahrelange Erfahrung macht gelassen: Michael März.

Fast jedes Fahrzeug trägt den Stern.

Die Feuerwache der Städte Nierstein und Oppenheim liegt am Fuße der jetzt in saftig-grünem Laub stehenden Weinberge. Oberhalb des roten Hangs schieben sich sanft Wolken an der Sonne vorbei. Der Hof der Wache ist frei von Unkraut, und die acht Einsatzfahrzeuge im Gerätehaus blitzen ohne ein Staubkorn oder Wasserfleck in der Nachmittagssonne.

Dass nahezu alle Fahrzeuge aus dem Hause Mercedes-Benz stammen, ist hier seit Jahrzehnten Tradition. Und immer schon haben sich Mitarbeiter der nahe gelegenen Produktionsstandorte ehrenamtlich für den Dienst „bei St. Florian“ verpflichtet.

Heute steht eine Übung an – nach und nach füllt sich der Platz mit den Kameraden. Das Flottmachen eines der zwei Boote in der Gerätehalle soll geübt werden, denn so nah am Fluss gehört auch die Rettung auf dem Wasser zu den Einsatzaufgaben. Der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspektor Michael März blickt dem gelassen entgegen.

Besprechung im Einsatzfahrzeug – unter verschärften Bedingungen.

Ehrenamt in der DNA.

In Orten wie Nierstein oder dem nahe gelegenen Dolgesheim, Wohnort von Michael März, ist die freiwillige Feuerwehr fürs Löschen, Retten und Bergen da, aber auch Zentrum des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens der Dorfgemeinschaft. Der 48-Jährige ist von Kindheit an dabei, wie schon sein Vater und sein Großvater. Und natürlich auch sein 17-jähriger Sohn Jonas. Zwillingsschwester Marie engagiert sich ebenfalls ehrenamtlich – sie trägt statt der blauen Uniform die weiße der Sanitäter.

Michael März ist für die technische Ausrüstung und die Kommunikation zuständig.

Koordinieren und Organisieren im Blut. 

März ist für die technische Einsatzleitung sowie Information und Kommunikation zuständig. Verlangt ein größerer Brand den Einsatz einer weiteren freiwilligen Feuerwehr, koordiniert er die Einsatzkräfte. Das Organisieren liegt ihm im Blut. „Situationen schnell einschätzen und zügig Entscheidungen treffen, das ist mein Job,“ sagt er. Zum Beispiel beim Brand einer Biomasse-Anlage vor einigen Jahren, dem größten Feuerwehreinsatz in der Geschichte des Landkreises, bei dem Feuerwehren aus einem Umkreis von 120 Kilometern zu Hilfe eilen mussten.

Was mit einem Schwelbrand in der Kompostieranlage begann, wurde zu einem echten Inferno. Unmengen von Wasser wurden über insgesamt fünf Tage zum Löschen eingesetzt. Zum Schutz des Grundwassers musste es aber auch wieder aufgenommen werden: in mehreren großen Tanks von insgesamt 400 Kubikmetern.

Das lodernde Feuer sprang auf die umliegenden Gebäude über. Die große Gefahr: Austretendes Methan hätte eine Explosion auslösen können, zudem galt es, 13,5 Kubikmeter Schwefelsäure zu sichern. Mehrere Bagger rückten an und rissen nach Rücksprache mit den Bausachverständigen Wände und ganze Hallen ein. „Wer so etwas entscheidet, muss sich schon sehr sicher sein, das Richtige zu tun. Ohne Vertrauen geht da gar nichts“, sagt März, der als einer der Einsatzleiter dabei war.

Die Technik beherrschen, glasklar kommunizieren und immer flexibel bleiben – für Michael März das A und O seiner Einsätze.  

Vertrauen als Motivation.

Der Wunsch zu helfen, die familiäre Kameradschaft, füreinander einstehen – das macht für Michael März die ehrenamtliche Arbeit bei der freiwilligen Feuerwehr aus. „Wenn ich einen Kameraden in ein brennendes Gebäude schicke, muss er sich blind auf mich verlassen können“, sagt der Familienvater. Zuverlässigkeit und Vertrauen sind die Attribute, die März auch dazu veranlasst haben, sich bei seinem neuen Fahrzeug für die Mercedes-Benz A-Klasse Limousine zu entscheiden. Agilität, ein geräumiger Kofferraum für die Ausrüstung und das überzeugende Sicherheitspaket machen den A 200 (A 200 Limousine: Kraftstoffverbrauch kombiniert: 5,6 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 130 g/km)* zum perfekten Fahrzeug – im Einsatz genauso wie im Alltag. Denn auch hier will März nichts dem Schicksal überlassen. 

Platz genug für die komplette Ausrüstung.  

Fotos: Alex Kraus

* Die Werte variieren in Abhängigkeit der gewählten Sonderausstattungen. Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren ermittelt. Die angegebenen Werte sind die ermittelten „NEFZ-CO2-Werte“ i.S.v. Art. 2 Nr. 1 Durchführungsverordnung (EU) 2017/1153. Die Kraftstoffverbrauchswerte wurden auf Basis dieser Werte errechnet. Reichweite und Stromverbrauch wurden auf der Grundlage der VO 692/2008/EG ermittelt. Stromverbrauch und Reichweite sind abhängig von der Fahrzeugkonfiguration. Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.